Virtuelle interaktive Experten-Patienten-Veranstaltung:

RDS-Patienten fragen – RDS-Experten aus Klinik & Praxis antworten

Termin vormerken: 18. Oktober 2022 von 17.00 bis 19.00 Uhr

Die richtige Ernährung bei Reizdarm & die wichtige Rolle der Darmbarriere – worauf sollten Patienten achten?

Obgleich Wissenschaft und Medizin heutzutage zahlreiche organische, also körperliche Ursachen der vielfältigen Reizdarmbeschwerden kennen, wird das Reizdarmsyndrom (RDS) noch häufig als „Sache der Psyche“ gesehen. Doch die Forscher wissen inzwischen, dass insbesondere sowohl mit den kleinen Entzündungen im Darm als auch mit einer durchlässigen Darmbarriere – auch bekannt als „Leaky Gut“ – gleich zwei diagnostisch nachweisbare, körperliche Fehlfunktionen zu den RDS-Leitsymptomen Durchfall, Blähungen und Krämpfen beitragen können.

Dabei spielt stets die individuelle Diagnose eine entscheidende Rolle, denn: „Bei der Entstehung eines Reizdarmsyndroms wirken in der Regel mehrere unterschiedliche Auslöser individuell zusammen, aber fast nie alle bei jedem Patienten“, erklärt Prof. Dr. med. Peter Layer, Direktor Gastroenterologie, Israeltisches Krankenhaus, Hamburg. Für den Koordinator der neuen ärztlichen Reizdarm-Leitlinie steht dabei die instabile Darmbarriere im Fokus. „Der am besten gesicherte gemeinsame Nenner, der vermutlich sämtliche der unterschiedlichen Symptome auslöst oder verstärkt, das ist eine Barrierestörung in der Darmschleimhaut.“ Im Kern der Therapie geht es laut Facharzt Layer vor allem aber um eines: „Wir wollen die Beschwerden der Patienten spürbar lindern, das ist das Ziel einer jeder Behandlung, unabhängig von den unterschiedlichen Auslösern.“ Neben einer langfristigen symptomorientierten Therapie von Durchfall, Blähungen, Verstopfungen und Krämpfen, z.B. mit pflanzlichen Arzneimitteln aus Myrrhe, Pfefferminz, Kamille oder Kümmel, spielen in der ganzheitlichen Behandlung auch Stressreduktion und insbesondere die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle.

Da es gerade bei der Ernährung keine allgemeingültige „Reizdarmdiät für alle“ gibt, steht hier besonders die individuelle Verträglichkeit und somit eine personalisierte Ernährungstherapie im Fokus. Daher hat beispielweise das Israelitische Krankenhaus von Prof. Layer ein neues Fachinstitut für Darmgesundheit und Ernährung eröffnet. Auch in anderen Krankenhäusern wie im Klinikum Bamberg nimmt die Ernährungstherapie innerhalb der naturheilkundlichen Darmtherapie sehr wichtigen Stellenwert ein. Eine professionelle und umfängliche Ernährungsberatung, die ganz auf den individuellen Bedarf maßgeschneidert wird, entwickelt sich so langsam aber sicher zum zentralen Bestandteil einer ganzheitlich-integrativen Behandlung moderner Kliniken und Krankenhäuser.

Gerade Reizdarm-Patienten, die oftmals bereits eine langjährige Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich haben, stellen sich dahingehend folgende Fragen:

Wie/wo finde ich die richtigen Experten und Kliniken, die sich mit dem Konzept der personalisierten, individuellen Reizdarm-Ernährung auskennen?

Können Apps, die von der Krankenkasse bezahlt werden (DiGA = Digitale Gesundheitsanwendungen) bei der richtigen RDS-Ernährung helfen? Woran erkenne ich, ob in meinem Darm kleine Entzündungen „brennen“?

Kann es sein, dass auch meine Darmbarriere instabil und durchlässig ist? Welche Anzeichen deuten darauf hin?

Zu welchem Arzt muss ich dann gehen? Wer kennt sich mit einer „löchrigen Darmbarriere“ aus?

Welche Therapien helfen – wissenschaftlich nachgewiesen – meine Beschwerden Durchfall, Blähungen und Krämpfe spürbar zu lindern, indem sie beispielsweise sowohl die Darmbarriere wieder abdichten und stabilisieren als auch gegen Entzündungen wirken?

Welche Rolle spielt auch hier das Essen? Gibt es Lebensmittel, die die Darmbarriere stärken und schützen? Und welche Ernährung macht sie noch löchriger?

Diese Fragen – und natürlich alles rund um den Reizdarm – können Sie als Mitglieder der deutschen Reizdarmselbsthilfe e.V. exklusiv den folgenden drei Reizdarm-Spezialisten stellen:

Prof. Dr. med. Peter Layer, Direktor Gastroenterologie, Israeltisches Krankenhaus, Hamburg & Koordinator der neuen ärztlichen Reizdarm-Leitlinie 

Prof. Dr. med. Timo Rath, Medizinische Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 

Eva Köhler, Ökotrophologin, klinische RDS/Darm-Ernährungsberaterin, Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde, Sozialstiftung Bamberg 

Bevor die Frage- & Antwort-Session startet wird die Reizdarm-Influencerin KIKI über Ihre öffentliche „Mission Aufklärung“ sprechen:

„Ich möchte Leute so «influencen», also dazu inspirieren, dass sie sich trauen, über Darmbeschwerden zu sprechen.“

Sie möchten dabei sein? Dann melden Sie sich einfach an bei info@reizdarmselbsthilfe.de, Betreff: Virtuelle interaktive Arzt-Patienten-Veranstaltung.

Sie erhalten anschließend den Einladungslink für das kostenlose ZOOM-Event.

Der Ablauf ist wie folgt geplant:

17.00 – 17.10 Begrüßung & Vorstellung RDSH e.V., 3 RDS-Experten & KIKI

17.10 – 17.20 KIKIs Mission & Botschaft an Menschen mit RDS

17.20 – 19.00 Beantwortung von Fragen der Teilnehmer

Hinweis: Sie entscheiden selbst, ob Sie Ihre Kamera und/oder Ihr Mikro einschalten und Ihre Fragen persönlich stellen oder via Chatroom ohne „Multimedia“. Sie können selbstverständlich auch vollständig anonym teilnehmen – sowie nur zuhören, wenn Sie das möchten. Ganz, wie es Ihnen am liebsten ist.

Ermöglicht wird diese Aktion durch die freundliche Unterstützung der Repha GmbH Biologische Arzneimittel, Langenhagen.